Warum es diesen Podcast gibt

Diese Frage stand lange im Raum, bevor die erste Folge aufgenommen wurde. Nicht aus Unsicherheit, sondern aus Sorgfalt. Denn ein Podcast entsteht nicht allein aus dem Wunsch, etwas zu teilen, sondern aus der Verantwortung heraus, zu wissen, wofür ein Raum geöffnet wird.

In den vergangenen Jahren zeigte sich in meiner Arbeit immer wieder ein ähnliches Bild. Frauen, die viel wahrnehmen, viel tragen und nach außen kompetent und stabil wirken, erleben innerlich oft etwas ganz anderes. Sie funktionieren, übernehmen Verantwortung, sind für andere da und verlieren dabei schrittweise den Kontakt zu sich selbst.

Wenn Sensibilität zur stillen Last wird

Viele hochsensible Frauen stellen sich ähnliche Fragen. Wo ist mein Platz? Warum fühle ich mich trotz Erfahrung und Stärke so schnell erschöpft? Weshalb habe ich das Gefühl, ständig gegen mich selbst zu arbeiten, obwohl im Außen alles zu stimmen scheint?

Diese Fragen entstehen nicht aus Schwäche, sondern aus einer feinen inneren Wahrnehmung. Sensibilität bedeutet, Zusammenhänge früher zu spüren, Stimmungen intensiver aufzunehmen und Verantwortung oft tiefer zu empfinden. Ohne Einordnung und Verständnis wird genau diese Stärke jedoch zur Belastung.

Ein Raum für ehrliche Selbstbegegnung

Dieser Podcast ist nicht entstanden, um schnelle Antworten zu liefern oder Lösungen zu versprechen. Er ist aus Gesprächen gewachsen, aus Beobachtungen, aus eigener Erfahrung und aus dem Wunsch, Themen auszusprechen, die sonst oft keinen Platz haben.

Es geht hier nicht um Optimierung oder darum, noch besser zu funktionieren. Es geht um Verstehen. Um das Erkennen innerer Muster, um Klarheit über eigene Grenzen und um die Erlaubnis, den eigenen Rhythmus ernst zu nehmen.

Langsamkeit statt lauter Konzepte

Ich glaube nicht an einfache Rezepte für komplexe innere Prozesse. Veränderung geschieht selten abrupt. Sie entsteht durch Aufmerksamkeit, durch geduldiges Hinschauen und durch die Bereitschaft, sich selbst ehrlich zu begegnen.

Genau dafür ist dieser Podcast gedacht. Als ruhiger Ort, an dem Gedanken entstehen dürfen. Als Einladung, die eigene Sensibilität nicht zu bekämpfen, sondern zu lesen und zu verstehen.

Eine Einladung zum Wiedererkennen

Vielleicht ist dieser Podcast für dich ein Ort des Wiedererkennens. Nicht, weil deine Geschichte identisch ist, sondern weil bestimmte innere Bewegungen vertraut klingen. Und vielleicht entsteht daraus etwas Neues. Ein anderer Blick auf dich selbst. Mehr Verständnis. Mehr innere Ordnung.

Wenn du magst, begleitet dich diese erste Folge in den Einstieg. Die Gedanken darin führen in die weiteren Episoden hinein und geben einen Rahmen dafür, worum es hier wirklich geht.

👉 Hier kannst du die Episode anhören

Zwei Fragen zur Reflexion

Was in deinem Leben funktioniert nach außen – und was davon fühlt sich innerlich stimmig an?
Und wo wünschst du dir mehr Klarheit, statt noch mehr Anstrengung?


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Meine Vision für 2020: eine innere Ausrichtung statt neuer Ziele

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Wie du dich vom Außen löst – und dadurch mehr Leichtigkeit in dein Leben bringst