Wie du deine wahre Erfüllung findest – jenseits von Erfolg und Erwartungen

Viele Frauen stehen irgendwann an einem Punkt, an dem sie spüren: Im Außen ist vieles richtig, und doch fehlt innerlich etwas. Beruflich funktioniert alles, Verantwortung wird getragen, Erwartungen werden erfüllt. Trotzdem bleibt eine leise Unruhe. Dieses Gefühl ist kein Zeichen von Undankbarkeit oder Schwäche. Es ist ein Hinweis darauf, dass etwas Wesentliches überhört wurde.

In diesem Gespräch mit Kreativcoach und Fotografin Steffi Rose geht es genau um diesen Moment. Um die Frage, was Erfüllung wirklich bedeutet – und warum sie nicht dort entsteht, wo wir gelernt haben, nach ihr zu suchen.

Warum Erfüllung nicht dasselbe ist wie Erfolg

Erfolg ist sichtbar. Er lässt sich messen, benennen und vergleichen. Erfüllung dagegen ist leise. Sie entsteht im Inneren und folgt keiner äußeren Logik. Viele Menschen haben früh gelernt, sich an Erwartungen zu orientieren: Was sinnvoll ist, was Anerkennung bringt, was „richtig“ erscheint. Gerade feinfühlige Frauen entwickeln dabei eine große Anpassungsfähigkeit.

Steffi beschreibt Erfüllung als etwas, das dort beginnt, wo Ehrlichkeit mit sich selbst möglich wird. Nicht als großes Ziel, sondern als innere Bewegung. Als ein Wieder-in-Kontakt-Kommen mit den eigenen Bedürfnissen, jenseits von Rollen und Ansprüchen.

Kreativität als Weg zurück zur inneren Wahrheit

Kreativität wird oft missverstanden. Sie hat wenig mit Talent oder künstlerischer Leistung zu tun. In Steffis Arbeit ist sie vor allem ein Ausdruck von Lebendigkeit. Ein Raum, in dem nichts funktionieren muss und nichts optimiert wird.

Ob durch Fotografie, Schreiben oder andere kreative Prozesse: Wenn der Leistungsdruck wegfällt, wird spürbar, was wirklich da ist. Oft zeigt sich dabei nicht nur Stärke, sondern auch Verletzlichkeit. Gerade diese Momente sind es, in denen Menschen sich selbst wieder näherkommen.

Kreativität als Weg zurück zur inneren Wahrheit

Kreativität wird oft missverstanden. Sie hat wenig mit Talent oder künstlerischer Leistung zu tun. In Steffis Arbeit ist sie vor allem ein Ausdruck von Lebendigkeit. Ein Raum, in dem nichts funktionieren muss und nichts optimiert wird.

Ob durch Fotografie, Schreiben oder andere kreative Prozesse: Wenn der Leistungsdruck wegfällt, wird spürbar, was wirklich da ist. Oft zeigt sich dabei nicht nur Stärke, sondern auch Verletzlichkeit. Gerade diese Momente sind es, in denen Menschen sich selbst wieder näherkommen.

Sich zeigen ohne Kontrolle

Ein zentrales Thema des Gesprächs ist Präsenz. In der Fotografie, aber auch im Leben. Wirkliche Präsenz lässt sich nicht herstellen. Sie entsteht, wenn Kontrolle losgelassen wird. Wenn der Versuch endet, einem bestimmten Bild zu entsprechen.

Viele Menschen fürchten genau das: sich zu zeigen, ohne zu wissen, wie es ankommt. Doch Erfüllung bedeutet nicht, angstfrei zu sein. Sie bedeutet, der eigenen Wahrheit mehr Gewicht zu geben als der Angst. Oft ist es kein radikaler Umbruch, sondern ein kleiner, ehrlicher Schritt, der etwas in Bewegung bringt.

Wo du beginnen kannst, wenn du dich selbst verloren hast

Wer spürt, dass die Verbindung zu sich selbst schwächer geworden ist, muss nicht sofort Antworten finden. Steffi rät zu Langsamkeit. Zum Zuhören. Zur Bereitschaft, nicht sofort etwas verändern zu wollen.

Die innere Stimme ist selten laut. Sie zeigt sich eher in leisen Impulsen, in Momenten der Stille, im kreativen Tun ohne Ziel. Erfüllung entsteht nicht durch ein neues Projekt oder eine neue Rolle, sondern durch eine neue Beziehung zu sich selbst.

Dieses Gespräch ist eine Einladung, genau dort hinzuschauen. Nicht, um etwas zu reparieren, sondern um sich wieder zu erinnern.

Wenn du das Gespräch lieber hören möchtest, findest du die vollständige Podcast-Episode mit Steffi Rose in meinem Podcast.

👉 Hier kannst du die Episode anhören

Zwei Fragen zur Reflexion

Wo in deinem Leben funktionierst du mehr, als dass du dich wirklich spürst?
Was würde sich verändern, wenn du deiner inneren Stimme ein kleines Stück mehr Raum gibst?


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Wenn sich alles zuspitzt: Das Gefühl, keine Wahl mehr zu haben

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Raum für das, was noch keinen Namen hat